Ausgangslage

Durch die zahlreichen Effizienzmaßnahmen konnte der Stromlastgang wesentlich reduziert werden. Dies hatte zur Folge, dass die bisher vom Kunden angedachte Eigenstromerzeugungsanlage überdimensioniert war.

Umsetzung

An dem Industriestandort wurde eine nicht-serienmäßige, hocheffiziente KWK-Anlage mit einer elektrischen Leistung von 1.200 kW sowie einer thermischen Leistung von 1.500 kW installiert. Die erzeugten Strom-, Dampf- und Wärmemengen konnten vollständig im Unternehmen genutzt werden. Auf Grund der teilweise volatilen Produktions- und Betriebsbedingungen wurde ein Pufferspeicher mit einem Volumen von 100 m³ installiert.

Der Einsatz einer KWK-Anlage führte zu einer CO2 Einsparung von rund 2.000 t/a.

Mehrwert

• Schaffung einer integralen Lösung durch die Kombination des Baus eines BHKWs und weiteren Effizienzlösungen
• Reduzierung der Betriebskosten durch die Eigenstromerzeugung
• Verwendung von erzeugter Wärme, Dampf und Strom im eigenen Betrieb resultiert in Kosteneinsparungen
• Schaffung von Redundanzen

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Wärmerückgewinnung

Ausgangslage

Das Industrieunternehmen stand in der Vergangenheit auf Grund gewachsener Strukturen ausschließlich Dampf als Versorgungsmedium zur Verfügung. Durch den Aufbau eines neuen Heizungsnetzes waren die Voraussetzung für die Nutzung von Abwärmepotentialen geschaffen worden.

Umsetzung

Es wurden verschiedenartige Wärmerückgewinnungssysteme entwickelt und in der Anlagentechnik integriert.

Die vorhandenen Druckluftanlagen konnten bisher ihre Abwärme nicht auf das Wärmenetz übertragen. Hierzu wurden die vorhandenen Anlagen mit einer Abwärmeleistung von 100 kW durch ein neues Heizungssystem in das Gesamtsystem eingebunden. Das gleiche System wurde eingesetzt, um eine veraltete und ineffiziente Wärmerückgewinnung aus der Ölkühlung der Kältemaschinen zu ersetzen. Die neue Frischwasseranlage konnte das vorhandene Abwärmepotential von 250 kW wesentlich effektiver nutzen und die Versorgungsqualität des Prozesswassers sicherstellen.

Da die verschiedenen Abwärmepotentiale auch unterschiedliche Temperaturniveaus hatten wurde eine kaskadierte Frischwasseranlage zur Prozesswassererwärmung installiert. Nach den Temperaturniveaus geordnet wurde das benötigte Frischwasser mit einem Volumenstrom von rd. 15 m³/h von 10°C auf rd. 40°C vorerwärmt. Die restliche Nacherwärmung auf rd. 85°C erfolgte über die BHKW-Abwärme.

Mehrwert

Die Qualitätsverbesserung führte zu einer Reduzierung der bisher eingesetzten. Reinigungsmittel und trugt von daher wesentlich zur Umweltentlastung bei. Darüber hinaus konnten die hygienischen Anforderungen erfüllt werden. Die Anlageneffizienz wurde um mehr als 60% gesteigert.

Die Erdgaseinsparung beträgt 645 MWh/a, dies entspricht einer CO2-Reduzierung um 160 t/a.

Details

Client

Musterfirma

Datum

2026

Estimate Budget

95.000 €

Tätigkeitsfeld

Industrie