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Beispiel Energieflexibilität

Ausgangslage

Ein produzierendes Industrieunternehmen wollte seine Energieversorgung langfristig wirtschaftlicher, resilienter und nachhaltiger ausrichten. Zu Themen wie Eigenerzeugung, Energiespeicherung, Lastmanagement, Digitalisierung und Energieeffizienz bestanden bereits zahlreiche Ideen. Es fehlten jedoch ein gemeinsames Zielbild, abgestimmte Prioritäten und eine verbindliche Roadmap.
Als Auftakt der Leistungsphase „Flexibilität erkennen“ sollten deshalb die strategischen Ziele mit den verantwortlichen Fachbereichen abgestimmt und die Grundlage für die weitere Potenzialanalyse geschaffen werden.

Umsetzung

In einem zweitägigen Strategieworkshop analysierten wir gemeinsam mit dem Kunden die heutige Energieversorgung, zukünftige Markt- und Technologieentwicklungen sowie die Erwartungen relevanter Interessengruppen. Chancen und Risiken aus Energiepreisen, Regulierung, Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeitsanforderungen wurden strukturiert bewertet.
Darauf aufbauend entwickelten die Teilnehmenden eine gemeinsame Energievision 2035. Im Mittelpunkt stehen eine intelligente, resiliente und nachhaltige Energieversorgung, der wirtschaftlich sinnvolle Ausbau der Eigenerzeugung, der Einsatz von Speichertechnologien sowie eine flexible und digital gesteuerte Energiebeschaffung und -nutzung.
Anschließend wurden die zentralen Handlungsfelder priorisiert und in mehr als 30 konkrete Maßnahmen überführt. Für die Energieflexibilität wurden unter anderem die Identifikation und Steuerbarkeit flexibler Lasten, der Aufbau eines Lastmanagements, die Nutzung leistungs- und energiepreisabhängiger Steuerung sowie die spätere Automatisierung energierelevanter Anlagen festgelegt. Alle Maßnahmen wurden in einer Roadmap bis 2035 mit Zeiträumen, Verantwortlichkeiten und benötigten Ressourcen hinterlegt.

Mehrwert

Das Unternehmen verfügt über ein gemeinsam getragenes Zielbild und einen konkreten Orientierungsrahmen für die zukünftige Energieversorgung. Einzelne Projektideen wurden zu einem abgestimmten Maßnahmenprogramm zusammengeführt und in eine nachvollziehbare Reihenfolge gebracht.
Für die Leistungsphase „Flexibilität erkennen“ entstand damit eine belastbare strategische Grundlage: Die relevanten Anwendungsfelder, Zielsetzungen und Prioritäten sind definiert. Dadurch kann die anschließende Analyse von Anlagen, Lasten, Speichern und Energiedaten gezielt auf die wirtschaftlich und betrieblich relevanten Flexibilitätspotenziale ausgerichtet werden.

Teammeeting bei Müller Beckmann

Details

Client

Nicht öffentlich

Datum

2026

Estimate Budget

1.765.000 €

Tätigkeitsfeld

Industrie