Wärmerückgewinnung Querschnittstechnologien

Standardlösungen intelligent verknüpfen

Ausgangslage

 

Das Industrieunternehmen stand in der Vergangenheit auf Grund gewachsener Strukturen ausschließlich Dampf als Versorgungsmedium zur Verfügung. Durch den Aufbau eines neuen Heizungsnetzes waren die Voraussetzung für die Nutzung von Abwärmepotentialen geschaffen worden.

Umsetzung

 

Es wurden verschiedenartige Wärmerückgewinnungssysteme entwickelt und in der Anlagentechnik integriert.

Die vorhandenen Druckluftanlagen konnten bisher ihre Abwärme nicht auf das Wärmenetz übertragen. Hierzu wurden die vorhandenen Anlagen mit einer Abwärmeleistung von 100 kW durch ein neues Heizungssystem in das Gesamtsystem eingebunden. Das gleiche System wurde eingesetzt, um eine veraltete und ineffiziente Wärmerückgewinnung aus der Ölkühlung der Kältemaschinen zu ersetzen. Die neue Frischwasseranlage konnte das vorhandene Abwärmepotential von 250 kW wesentlich effektiver nutzen und die Versorgungsqualität des Prozesswassers sicherstellen.

Da die verschiedenen Abwärmepotentiale auch unterschiedliche Temperaturniveaus hatten wurde eine kaskadierte Frischwasseranlage zur Prozesswassererwärmung installiert. Nach den Temperaturniveaus geordnet wurde das benötigte Frischwasser mit einem Volumenstrom von rd. 15 m³/h von 10°C auf rd. 40°C vorerwärmt. Die restliche Nacherwärmung auf rd. 85°C erfolgte über die BHKW-Abwärme.

Mehrwert

 

Die Qualitätsverbesserung führte zu einer Reduzierung der bisher eingesetzten. Reinigungsmittel und trugt von daher wesentlich zur Umweltentlastung bei. Darüber hinaus konnten die hygienischen Anforderungen erfüllt werden. Die Anlageneffizienz wurde um mehr als 60% gesteigert.

Die Erdgaseinsparung beträgt 645 MWh/a, dies entspricht einer CO2-Reduzierung um 160 t/a.

Investition

95.000 €

Einsparung

Kosteneinsparung: rd. 22.000 €/a
Erdgaseinparung: 645 MWh/a
CO2 Einsparung: 162 t/a

ROI

4,33 Jahre